Kommasetzung: „etwas liegt näher als“

Heute bin ich über einen Ausdruck gestolpert, bei dem ich aus dem Gefühl heraus innerhalb eines Satzes automatisch ein Komma gesetzt hätte:

„Was liegt also näher als (Markenname)“

Es handelt sich, wie unschwer zu erkennen, um einen Satz für Marketingzwecke. Insofern ist korrekte Satzzeichensetzung vermutlich gar nicht mal so wichtig.
Mir wäre das Problem auch gar nicht weiter aufgefallen, wenn nicht jemand hier im Büro mit dem Satz zu tun gehabt hätte und gleich darauf hätte hinweisen müssen, dass das Komma weg gehöre. Diese Meinung wurde auch gleich von einem zweiten Kollegen unterstützt.

Ansich nichts ungewöhnliches, nur hätte ich es eben _mit_ Komma geschrieben, daher musste ich etwas nachforschen…
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Projezieren

Jedesmal wenn ich das Wort „projezieren“ irgendwo lese, schreit in mir irgendetwas ganz laut auf, denn vom Gefühl her würde ich „projizieren“ schreiben. Dann danke ich immer wieder darüber nach, und komme zu dem Schluss, dass es von „Projektor“ abgeleitet ist und deshalb schon stimmen könnte…
Heute habe ich mal nachgeschlagen und es wird tatsächlich „projizieren“ geschrieben! Ich kann mir aber nicht ganz erklären, warum mein Gefühl korrekt ist, aber oberflächliches, logisches Nachdenken hier falsch ist.
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