Workaround: deutsches Tastaturlayout für Atom-Editor

*** Update 29.7.2015 ***
Seit heute gibt es ein Update von Atom auf die Version 1.0.3 – und das Plugin keyboard-localization funktioniert seitdem nicht mehr bzw. macht das Arbeiten mit Atom unmöglich.
Ich habe das Plugin deshalb erstmal deaktiviert und meine Workarounds aus dem alten Post wieder ins Keymap-File geschrieben. Damit kann ich arbeiten, bis es ein Bugfix für das Package gibt.
*** Update Ende ***

*** Update 2 (29.7.2015) ***
Das Package keyboard-localization wurde auf die Version 1.4.5 aktualisiert und bringt wieder die volle Tastatur-Funktionalität zurück.
*** Update Ende ***

Wie ich zuvor in meinem Post vom 21. Oktober bereits schrieb, hatte ich Probleme mit gewissen Tasten-Belegungen, die auf das deutsche Layout (unter Windows) zurückzuführen waren. Ich hatte zwar die Keybindings konfiguriert, aber ich konnte nicht alle Probleme damit lösen.
Heute habe ich glücklicherweise ein Package gefunden, das bei vielen verschiedenen Layouts hilft: keyboard-localization

Damit sind meine Probleme vorerst gelöst!
Das Package versteht sich wohl als einstweiliges Workaround, bis Chromium/Blink eine korrekte Implementation der DOM Level 3 KeyboardEvents vorweisen kann… jedenfalls steht für mich im Moment ncihts mehr im Weg, um bequem coden zu können 😉

Fix: SourceTree stürzt beim Start ab

Hatte seit gestern das Problem, dass Sourctree auf meinem Arbeitscomputer (Windows 8.1) beim Start ständig abgestürzt ist bzw. spätestens beim Öffnen des Log/Verlauf-Tabs, wo die Versionsliste sein sollte.

Die Lösung:
Im Homeverzeichnis den Ordner AppData\Local\Temp\ aufräumen.
Möglicherweise hilft auch eine Wartungsfunktion von Windows, die die Ordner für temporäre Dateien aufräumt, das habe ich aber nicht ausprobiert.

HTML-Entity-kodierten Text mit JavaScript in mailto-Uri umwandeln

Schneller/kurzer Workaround, um HTML-Entitiy-kodierten Text (zum Beispiel aus einem Service eines Drittanbieters) lesbar in einer mailto-URI unterzubringen:

var source = "Ich sag immer: "Schöner wär's so!"",
    text = $('<textarea />').html(source).text(),
    mailto = 'mailto:email@address.net?subject=' + encodeURIComponent(text);

Jetzt nur noch die Variable „mailto“ in einen Link setzen und fertig.
Z.B. so:

$('body').append('<a href="mailto:' + mailto + '">test</a>');

tidy HTML per Konsole innerhalb von PHP verwenden

Die Ausgangssituation: Ich möchte auf einem Webserver mit PHP 5.3, der unter Gentoo-Linux läuft, meinen PHP-Output via tidy HTML ausgeben, damit der Code aufgeräumt bzw „sauber“ ist.

Das Problem: Mir ist es aus „Gründen“ nicht möglich die PHP-Library nachzuinstallieren.

Die Lösung: Ich habe mir die Sources von tidy bei sourceforge.net geholt: http://tidy.cvs.sourceforge.net/viewvc/tidy/?view=tar , dann im Home-Verzeichnis in einem temporären Ordner entpackt und kompiliert („gmake“ im Ordner /tidy/build/gmake/).

Wenn das geklappt hat, sollte im Verzeichnis /tidy/bin/ jetzt die ausführbare Datei „tidy“ liegen.

Da das Home-Verzeichnis auf diesem System automatisch zur Umgebungsvariable zählt, habe ich diese Datei direkt ins Home-Verzeichnis kopiert und eine Konfigurations-Datei namens tidy.config dazu erstellt:

output-html: yes
drop-font-tags: yes
drop-empty-paras: yes
hide-comments: yes
join-classes: yes
join-styles: yes
show-body-only: yes
indent: yes
indent-spaces: 3
wrap: 300

So sieht meine Konfiguration für das Projekt aus. Falls jemand vor hat, seine eigene Konfiguration zu erstellen, sollte er sich insbesondere den Punkt „show-body-only“ ansehen… da ist normalerweise gewünscht, dass das auf „false“ steht 😉

Damit ich nun unter PHP diese Datei verwenden kann, so wie ich es gewohnt bin, wenn die Library aktiviert ist, schreibe ich eine Funktion, die im Projekt global verfügbar ist:

if (!function_exists(tidy_parse_string))
{
function tidy_parse_string($string)
{
exec ('echo "' . addcslashes($string, '"') . '" | tidy -config ~/tidy.config', $array);
return implode("\n", $array);
}
}

Diese Lösung ist zwar nicht besonders elegant, aber für ein zu migrierendes System, das auf die Funktion tidy_parse_string() setzt, ist es zumindest ein work-around, das bei mir in diesem Fall (bis jetzt) funktioniert hat.

Reality Interwebs – besser als TV

Leute, Leute…
Ihr, die ihr auf der Mailingliste sitzt und genervt antwortet, dass ihr aus der Liste gelöscht werden wollt: HAHA! *mitdemFingerzeig*
Scheint Euch ja so sehr zu nerven, dass Ihr in Kauf nehmt, dass Eure eigene Email-Adresse nicht nur von den Spammern verifiziert wird (das ist vielleicht das Offensichtlichste) – nein, Ihr nehmt auch noch in Kauf, dass Ihr tausende Leute durch eure eigene „Beschwerde-Email“ auf die gleiche Weise nervt.
Ist es so schwer, die Konsequenz daraus zu erkennen? Ihr werdet selbst zum Spammer und Eure eigene Email-Adresse landet auf den Blacklists.
„Reality Interwebs – besser als TV“ weiterlesen

Keine Pflicht, Personalausweis dabei zu haben

Eine Frage, die immer mal wieder aufkommt: Ist man verpflichtet, seinen Personalausweis ständig mit sich zu führen?
Udo Vetter sagt:

Eins hat sich im Personalausweisgesetz übrigens nicht geändert. Man ist nach wie vor nur verpflichtet, einen Personalausweis oder Reisepass zu besitzen. Dem genügt man auch, wenn der Personalausweis zu Hause in der Schublade liegt. Es gibt nach wie vor keine Pflicht, den Personalausweis dabei zu haben, auch wenn einem jeder zweite Polizist gern was anderes erzählt.

Jetzt ist das endlich mal geklärt!

(via law blog)

Kommasetzung: „etwas liegt näher als“

Heute bin ich über einen Ausdruck gestolpert, bei dem ich aus dem Gefühl heraus innerhalb eines Satzes automatisch ein Komma gesetzt hätte:

„Was liegt also näher als (Markenname)“

Es handelt sich, wie unschwer zu erkennen, um einen Satz für Marketingzwecke. Insofern ist korrekte Satzzeichensetzung vermutlich gar nicht mal so wichtig.
Mir wäre das Problem auch gar nicht weiter aufgefallen, wenn nicht jemand hier im Büro mit dem Satz zu tun gehabt hätte und gleich darauf hätte hinweisen müssen, dass das Komma weg gehöre. Diese Meinung wurde auch gleich von einem zweiten Kollegen unterstützt.

Ansich nichts ungewöhnliches, nur hätte ich es eben _mit_ Komma geschrieben, daher musste ich etwas nachforschen…
„Kommasetzung: „etwas liegt näher als““ weiterlesen

die armen blogger

ich wollte gerade eine kommentar zu robert basics artikel Warum manche Leser richtig scheiße sind verfassen. es ist aber doch etwas mehr geworden als geplant, also habe ich mich entschlossen einen blogpost daraus zu machen.

wer blogt, um anerkennung zu bekommen, muss vielleicht etwas an seiner einstellung arbeiten – ich seh mich selber aber nicht als blogger, was vermutlich einfluss auf meine meinung hat.
dass die grosse masse schweigend mitliest und zur kenntnis nimmt, ohne etwas zurückzugeben, sollte allgemein bekannt sein. das ist keine neuigkeit.
wobei der blogger in gewisser weise ja doch etwas zurück bekommt, schliesslich ist es ja in nicht unerheblichem maße die anzahl der leser, inklusive der stummen leser, die den erfolg eines blogs ausmachen. zumindest sehe ich das so.
ich finde, ein blogger sollte bloggen, wenn es ihm spass macht, sich in dieser form mitzuteilen. wenn es ihm aber plötzlich nicht mehr spass macht, weil keiner kommentare schreibt, ist es vielleicht zeit, sich ein anderes hobby zu suchen. seine leser als „scheisse“ zu bezeichnen interpretiere ich als zeichen dafür, dass diese zeit bereits überschritten wurde.

das gejammere, dass zu wenig leute kommentieren, zeugt für mich davon, dass der jeweilige blogger seinen blog nur als ego-streichel-maschine ansieht – minuspunkt für den blog. aber nichtssagende kommentare wie „toll“ oder „super“ will man trotzdem nicht haben. für einen kommtar mit inhalt muss man nunmal sein hirn auf ein mindestmass hochfahren, welches (bei mir) höher ist, als einen blogpost zu lesen…und wenn ich schnell mal blogs lese, will ich mich nicht überanstrengen 😛

wenn ein blogger darüber schreibt, dass sein vater gestorben ist, muss man auch nicht erwarten, dass jeder leser sein beileid ausdrückt – aber man kann sicher sein, dass ein grosser leseranteil mitfühlt! ich habe die story auch gelesen und hatte tränen in den augen. ich sah es aber eher als seelische verarbeitung seitens des bloggers und nicht als beileids-sammlungs-box. vielleicht sollte ich sensibilitätstechnisch an mir arbeiten, ich weiss es nicht.

Molybdän

Komisch, was einem immer wieder durch den Kopf geht. Wenn ich Auto fahre, höre ich normalerweise immer den Nachrichtensender. Dort kommt immer wieder mal ein Jingle, bei dem ich wirklich jedes Mal an das Wort Molybdän denken muss, weil Rhythmus und „Melodie“ (in meiner Aussprache) wohl genau auf dieses Wort passen.
Komisch daran ist aber, dass ich bis vor kurzem eigentlich keine Ahnung hatte, was das Wort bedeutet. Vermutlich ist mir das noch aus der Schulzeit im Gedächtnis geblieben, jedenfalls glaube ich mich an den Chemie-Unterricht erinnern zu können.
Heute habe ich endlich mal nachgeschlagen (im Auto hab ich noch kein Internet, daher sind solche Gedanken schnell wieder aus dem Sinn) und siehe da: es ist ein chemisches Element – und zwar im Periodensystem mit der Ordnungszahl 42! Dabei muss man doch gleich an Douglas Adams denken…
Eine Suche in Google nach Molybdän und „Douglas Adams“ zusammen bringt aber die Erkenntnis, dass ich lange nicht der erste bin, der den Science-Fiction-Autor mit dem Element in Verbindung gebracht hat.
Was will uns dieser Artikel sagen? Ich schätze, nichts konkretes 😉