Drachenkurve

So…noch ein bisschen rumgespielt und dabei die Drachenkurve reproduziert:

Drachenkurve


Dafür bin ich von einem String ausgegangen, in dem anfangs nur „R“ steht.
Den habe ich dann in eine (rekursive) Funktion gesteckt, die in jedem Durchlauf folgende Textersetzung durchführt:

„R“ -> „+R––L+“
„L“ -> „–R++L–“

Das bedeutet, dass nach einem Durchlauf „+R––L+“ im String steht und im nächsten dann „++R––L+–––R++L–+„. Nach 14 Durchläufen hat man dann einen kilometerlangen String aus lauter Plussen, Minussen, Ls und Rs. Diesen String habe ich dann als Anweisung zum Malen verwendet, bei dem die Zeichen folgendermassen interpretiert wurden:

„–“: Zeichenrichtung um 45° nach links drehen,
„+“: Zeichenrichtung um 45° nach rechts drehen,
„L“, „R“: eine Linie einer bestimmten Länge (hier: 2 Pixel) in die aktuelle Zeichenrichtung ziehen.

Das ist eigentlich schon alles. Simpler gehts eigentlich kaum, und trotzdem kommt dann so eine mehr oder weniger interessante Grafik heraus.

Mehr dazu gibts in Wikipedia: Fraktal

Ein Gedanke zu „Drachenkurve

  1. Sieht faszinierend aus. Du hast mich animiert, mal zu sehen, welche Public Domain Programme es zu Fraktalen gerade gibt, damit ich auch selbst wieder Fraktale machen kann.

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